Yoga

Manuela Scherer Yogalehrerin

Die eigene Mitte finden

Im Yoga erleben wir den Einklang von Körper, Geist und Seele. Die heilsame Wirkung von Atem, sanfter Bewegung und Stille führen zu innerer Ruhe und Gesundheit. Die harmonisierende Wirkung des Yoga ist in vielen wissenschaftlichen Studien dokumentiert.

Yoga & Meditation als Hilfe im Alltag

Experten bestätigen: Die Fähigkeit zur gezielten Entspannung hat vorbeugende und heilende Wirkung bei Erschöpfung und Überforderung,

Denn, wer innere Ruhe hat, kann auch im Außen gelassener sein. Yoga verhilft nicht nur zu körperlicher Gesundheit sondern auch zu seelischer Stabilität. Denn was die Seele nicht mehr tragen kann, übernimmt der Körper als Schmerz oder Anspannung.

Warum mir Yoga auch nach 20 Jahren noch wertvoll ist, weil Yoga

  • stark macht, gerade in schweren Zeiten
  • ruhig und stabil macht im Alltag
  • die innere Entwicklung fördert
  • mich gesund hält
  • eine Kraftquelle ist
  • und weil man für Yoga immer das passende Alter hat

Mein Unterricht ist immer abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen und bereichert durch Elemente aus der Atem- und Körpertherapie.

Erleben Sie Yoga im Körper, lassen Sie sich die Zeit, die es braucht und erfahren Sie die wunderbaren Wirkungen.

Yoga – Einheit von Körper, Geist und Seele

Yoga ist eine uralte Heilkunst und Wissenschaft vom gesunden Leben. Im Yoga erleben wir die Einheit von Körper, Geist und Seele. Die heilsame Wirkung von Atem, sanfter Bewegung und Stille führen zu innerer Ruhe und Gesundheit. Das gesamte Körper- und Energiesystem des Menschen wird dabei angesprochen.

Bewusste tiefe Entspannung hilft uns, die täglichen Anforderungen und Unruhe besser zu bewältigen und mehr Gelassenheit in unser Leben zu bringen. Denn wer innere Ruhe hat, kann auch im Außen gelassener sein.

Yoga verhilft nicht nur zu körperlicher Gesundheit, sondern auch zu seelischer Stabilität. Das leib-seelische System ist nicht zu trennen und arbeitet immer zusammen. Die Seele treibt die geistige Entwicklung voran, der Körper drückt diese aus: Du kommst bei dir selbst an, ruhst in dir selbst und handelst aus dieser sicheren Mitte heraus. Und du kehrst immer wieder in diese innere Mitte zurück.

Auf der Körperebene wirkt Yoga muskelaufbauend, erhöht die Flexibilität und regt die Organfunktionen an.
Auf der mentalen Ebene führt Yoga zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Die Gedanken und das Gemüt kommen zur Ruhe.
Auf der geistigen Ebene ist Yoga eine spirituelle Tradition, welche an keine Glaubensrichtung gebunden ist.

Yoga ist eine uralte, überlieferte Tradition, und zugleich ein persönlicher Erfahrungsweg. Dieser ist immer individuell und beginnt dort, wo man gerade steht. Yoga führt nach innen in die eigene Mitte; um dann aus der inneren Stabilität heraus in der Welt da zu sein.

Diese Mitte ist für jeden individuell und einzigartig und ein sich entwickelnder Weg. Das Suchen und Finden ist Yoga. Das können wir nicht forciert, wir können uns lediglich auf den Weg machen, um uns immer wieder neu zu finden.

Baum

Pranayama

Als “Pranayama” bezeichnet man Atemübungen im Yoga. Es gibt verschiedene Techniken (die man nur unter Anleitung lernen sollte!). Hier die zwei wichtigsten:

1. “Kappalabhati” heißt die Stoßatmung: dabei atmen wir kraftvoll und stoßartig durch die Nase, wobei das Zwerchfell gestärkt und mobilisiert wird.

2. “Anuloma Viloma” – die Wechselatmung: es wird abwechselnd mit dem rechten und linken Nasenloch geatmet, dazwischen gibt es eine Anhaltephase. Die Atmung erfolgt nach einem bestimmten Rhythmus und wirkt ausgleichend zwischen den Gehirnhälften, harmonisiert Gedanken und Gemüt und bringt geistige Klarheit.

Die Bedeutung des Atems

Das Yoga-System betrachtet das Atmen als die wichtigste biologische Funktion des Körpers, denn ohne Atem ist das Leben nicht möglich. Jede Tätigkeit des Organismus ist eng damit verknüpft. Der Atem reagiert auf alles, was uns innerlich oder äußerlich bewegt.

Infolge oberflächlicher oder falscher Atmung ist bei vielen Menschen der Atemapparat degeneriert, der Brustkorb versteift und die Atemmuskulatur verkümmert, so dass nicht genügend Sauerstoff für den gesunden Ablauf des Stoffwechsels zur Verfügung steht. Die Zellen unseres Körpers erleiden so durch Sauerstoffmangel verursachte Schäden.

Von besonderer Bedeutung ist die beruhigende Wirkung der richtig ausgeführten Atmung auf das zentrale Nervensystem. In Verbindung mit anderen Entspannungsübungen schenkt die Vollatmung innere Ruhe, Harmonie und Ausgeglichenheit. Außerdem nehmen wir vermehrt Energie und Vitalkraft (Prana) auf durch das bewusste Atmen.

Die Asanas

Als “Asanas” bezeichnet man die Yogahaltungen oder Übungen, diese halten wir, verharren in der Position und erspürt uns darin. Man sollte sich während einer Übung möglichst nicht bewegen; und dazu sollte es trotzdem bequem sein! So kann der Atem ruhig und gleichmäßig fließen und die Körperenergien werden ausgeglichen und stabilisiert. Jede unnötige Spannung im Körper und im Geist kann sich lösen.

Es arbeiten also nur die Muskelpartien, die es braucht, und im Geist kann eine Affirmation zur Stabilisierung beitragen. Die Asanas wirken sich auf das Drüsensystem bzw. das Energiesystem des Körpers aus und führen so zu Kraft und Leichtigkeit. Deine Atmung vertieft sich, der Körper richtet sich auf, die Haltung (die innere und die äußere) verändert sich und man strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus.

Tiefenentspannung (Shavasana)

Jede Yogastunde beginnt mit einer Anfangsentspannung zum Ankommen und endet mit einer Tiefenentspannung. Diese leite ich genau an und der Körper wird so von den Füßen beginnend bis zu den inneren Organen autosuggestiv entspannt. Mit der Zeit reagiert das Körpersystem sehr schnell auf den Entspannungsimpuls.

Es heißt, in zehn Minuten Tiefenentspannung erholt sich der Körper wie in zwei Stunden Schlaf. Wir laden uns auf mit frischer Kraft und Energie, dabei bauen wir Stresshormone ab und das Immunsystem wird unterstützt. Dies begünstigt die Reparaturvorgänge im Körper und wir stärken das Nervensystem.

Die harmonisierende Wirkung des Yoga

Die harmonisierende Wirkung des Yoga ist in vielen wissenschaftlichen Studien erwiesen und dokumentiert. Dies ist der Grund, weshalb viele Krankenkassen sich an den Kosten von Yoga-Kursen beteiligen und Yoga in vielen Gesundheits- und Fitness-Ratgebern empfohlen wird. 

Jeder, der auch nur etwas Yoga praktiziert, kann schon bald einige der wundersamen Wirkungen des Yoga erfahren: ein vorher nicht gekanntes Gefühl der völligen Entspannung, Verschwinden von Rückenschmerzen und Kopfschmerzen, Reduzierung von Schulter- und Nackenverspannungen, mehr Energie, neue Vitalität, geistige Klarheit, Stärkung des Immunsystems, neues Selbstvertrauen, Verbesserung der Konzentration.

Um diese Wirkungen zu erfahren, kann es ausreichen, zu einer Yoga-Stunde pro Woche zu kommen und vielleicht ein paar einfache Atem-, Dehn- und Entspannungsübungen ins tägliche Leben einzubauen.

Für das Üben von Yoga gilt: Du kannst es nicht erfahren, wenn du es nicht tust. Es ist wie bei „Mensch ärgere dich nicht“: Du kannst die Gebrauchsanweisung lesen und verstehen – aber ärgern oder freuen kannst du dich nur, wenn du es auch spielst! Es ist also eine Sache des Erfahrens.

OM Shanti = Friedensgruß
Namaste = Ich verneige mich vor deinem Licht / Ich grüße das Licht in dir